"Nichts im Universum ist ohne Wert, denn die Natur tut nichts vergeblich." Aristoteles
"Nichts im Universum ist ohne Wert,denn die Natur tut nichts vergeblich."Aristoteles

Behandlungen

Darmsanierung

Eine Darmsanierung ist nicht nur die Gabe von Prä- oder Probiotika und sollte nur nach einer vorausgegangenen Darmflora Untersuchung durchgeführt werden. Eine individuelle Ernährungsberatung gehört ebenfalls dazu. Wichtig ist auch der Aufbau der geschädigten Darm-Schleimhaut und das Binden und Ausleiten von Toxinen. Dazu bietet sich neben speziellen Darmpräparaten begleitend vor allem eine homöopathische Darmnosoden Therapie an, eine Darmsanierung nach Dr. Edward Bach. Er sah einen Zusammenhang zwischen chronischen Krankheiten und den Darmbakterien. Als Pathologe und Bakteriologe erkannte er, dass bei chronisch kranken Menschen jeweils ein bestimmtes Bakterium, in seiner Anzahl stark erhöht war. Aus diesen Bakterien züchtete er Vakzine mit denen er die Patienten mit großem Erfolg behandelte. Diese Therapie lässt sich auch erfolgreich bei den Tieren anwenden.

Tatsache ist, dass sich in einem gesunden Körper nur schwer Krankheiten festsetzen können. Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Und die Voraussetzung für Gesundheit ist eine gesunde Darmflora.

Aus diesem Grund habe ich meinen Behandlungsschwerpunkt auf die Wiederherstellung eines gesunden, natürlichen Darmmilieus gelegt, wobei ich die von mir erlernten Behandlungsmethoden wie die Homöopathie, die Darmnosoden Therapie, die Kräuterheilkunde sowie die TCM zusätzlich nach Bedarf zum Einsatz bringe.

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Klassische Homöopathie

Dr. med. Samuel Hahnemann (1755-1843) Arzt und Wissenschaftler jener Zeit, entdeckte durch einen Selbstversuch mit Chinarinde, dass eine Arznei, die einen gesunden Organismus in unverdünnter Form krank macht, einen kranken Organismus in verdünnter Form heilen kann.

"Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" (lat. Similia similibus curentur) , das ist der Leitsatz der Homöopathie. Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen (lat." homoion" = ähnlich, gleich und "pathos" = Leiden, Krankheit).

Hahnemann erkannte, dass die verabreichten Arzneien an Kraft zunahmen, je mehr man sie verdünnte und verschüttelte (energetisches Potenzieren von Substanzen). Daher nannte er diese später Potenzen (lat. Potentia =Kraft).

Die Homöopathie geht davon aus, dass das Auftreten von Krankheitssymptomen nur eine Verstimmung der Lebenskraft bedeutet. Ziel ist also nicht Symptome zu unterdrücken, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Dabei entwickelt man mit der homöopathischen Arznei eine "Kunstkrankheit" welche der Krankheit des Patienten ähnelt. Dabei kommt es bestenfalls zu einer Erst- bzw. Heilreaktion, d.h. die Intensität der Beschwerden nimmt zuerst zu. Dies hält jedoch nur kurze Zeit an, danach nehmen die Beschwerden nachhaltig ab. Dies ist ein positives Signal und zeigt, dass die Heilung voranschreitet.

Der Wunsch der Tierbesitzer das geliebte Tier effektiv und nebenwirkungsfrei zu behandeln steht immer mehr im Vordergrund, daher werden die ganzheitlichen natürlichen Heilmethoden für unsere Tiere zunehmend populärer.

Die homöopathische Behandlung von Tieren erstreckt sich nicht nur auf akute, sondern auch auf chronische Erkrankungen (Miasmatik).

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Ernährungsberatung

B.A.R.F. (Bones and Raw Food) oder auch Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung

BARF ist keine Erfindung der Menschen, sondern es ist eine Tatsache, dass Hunde und Katzen von Natur aus Karnivore, also Fleischfresser, sind. In der Natur würde ein Karnivor wilde Beutetiere fressen.

Der Ausgangspunkt des BARF Konzepts ist also möglichst nah an eine artgerechte Fütterung zu kommen und diese besteht nun einmal überwiegend aus Fleisch, Innereien und Knochen (wie das Beutetier auch).

Mit keiner anderen Fütterungsmethode sind wir Menschen in der Lage, selbst verantwortungsvoll auf das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Tiere einzuwirken.

Jedoch heißt es einige Punkte zu berücksichtigen, um eine Versorgung mit allen Nährstoffen langfristig abzudecken. Gerade BARF Anfänger sind oft unsicher, ob sie mit dieser Ernährungsform richtig liegen. Jedes Tier ist ein Individuum mit seinen bestimmten Eigenheiten. Ich berate Sie bezüglich einer Futterumstellung, zeige Ihnen mit welcher Zusammensetzung man bestimmte Krankheiten, das Wachstum, das Alter oder bestimmten Rassen sinnvoll unterstützt, erstelle Ihnen Futterpläne und stehe Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat bei Ihrem neuen Ernährungskonzept zur Seite. BARF ist keine Philosophie sondern eine natürliche, ursprüngliche, gesunde Ernährungsweise.

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Vitalpilze

Die Mykotherapie, das Heilen mit Pilzen, hat Ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dort werden sie schon seit Jahrtausenden zur Gesundheitsvorsorge und zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen erfolgreich eingesetzt. Heilpilze helfen auch den Tieren gesund und vital zu bleiben. Sie sind reich an ernährungsphysiologischen Stoffen wie Enzymen, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren. Heilpilze unterstützen außerdem bei der Entgiftung des Organismus und steigern die Immunabwehr durch ihre zellerneuernde Wirkung. Daher eignet sich Ihr Einsatz besonders bei schweren Krankheiten, wie Krebs, Allergien und chronischen Magen-Darm-Erkrankungen.

Bei der Auswahl der Pilze sollte auf einen naturreinen Anbau, eine schonende Verarbeitung und ausreichenden Qualitätskontrollen geachtet werden. Denn nur dann bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe wie die hitzeempfindlichen Vitamine, Enzyme und Glykoproteine erhalten und können ihre volle Wirkung entfalten. 

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Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden überhaupt. Mehr als 2000 Jahre hat sie seit den Anfängen der wissenschaftlichen Medizin überdauert. Es gibt weltweit ca. 600 Egelarten, von denen ca. 15 medizinisch eingesetzt werden.

Man kennt mittlerweile acht Wirkstoffe, die aus dem Speichel (Saliva) des Blutegels stammen, die u. a. gerinnungshemmend, thrombenlösend, entzündungshemmend, antibiotisch und anästhesierend wirken.

Speziestypische Indikationen sind z.B. bei Hunden: Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Entzündungen der Gesäugeleiste, Blutohr. Bei Katzen: Abzesse oder Operationsnachsorge (Wundheilung). Bei Pferden: Hufrehe, Kreuzverschlag oder Mauke.

Bei der Blutegelbehandlung werden die Egel an den betroffenen Stellen angesetzt. Der Biss gleicht einem Insektenstich und wird von den meisten Tieren gut ertragen. Nach 30-90 Minuten fällt der Egel gesättigt von alleine ab. Danach kommt es zu einer Nachblutung, die auf keinen Fall unterbunden werden sollte, da sie die Wunde reinigt und von Keimen befreit. In einigen Fällen kommt es nach der Behandlung zuerst zu einer Erstverschlimmerung und danach zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden. Blutegel fallen unter das AMG und dürfen nur von ausgebildeten Therapeuten bezogen und angewandt werden.

© Sabrina Lingrün

Lasertherapie

Das Laserlicht wirkt sich positiv auf die biologischen Prozesse der Haut aus. Einer der wichtigsten Effekte ist es dabei, dass die ausgehende Strahlung optimal in das Gewebe eindringen kann, die Haut aber nicht angegriffen wird. Die Zellen in der Haut absorbieren die freigesetzte Energie, wodurch deren Energieniveau steigt. Die Strahlungsbehandlung führt so zu einer beschleunigte Regeneration der einzelnen Zellen. Dies bewirkt eine Stärkung des Immunsystems und fördert gleichzeitig die Blutzirkulation. Die Behandlung mit Lasern ist vollkommen schmerzlos. Da die Strahlung die jeweiligen Hautpartien außerdem erwärmt, wird die Prozedur von vielen Tieren sogar als angenehm empfunden. Es kommt zu keinerlei Nebenwirkungen. Laser lassen sich problemlos an allen Körperstellen anwenden. Die Bestrahlung dauert dabei, je nach Schweregrad der Verletzung, zwischen zehn und dreißig Minuten und wird in mehreren Intervallen durchgeführt.

Die Lasertherapie eignet sich hervorragend bei der Behandlung von:

Bisswunden und Verletzungen, Wundheilungsstörungen nach chirurgischen Eingriffen, Sehnen- und Bänderverletzungen, Zahnextraktionen und Zahnfleischverletzungen, Hüftgelenks- und Ellenbogengelenksdysplasie, uvm.

© Sabrina Lingrün

Bachblütentherapie

Der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) entwickelte 38 heilende Essenzen. 37 davon aus den Blüten von Blumen, Sträuchern und Bäumen und eine aus Fels-Quellwasser (Rock Water). Die 39. Essenz (Rescue) ist eine Kombination von 5 Blütenessenzen.

Diese sanfte Therapie gibt dem Körper positive Impulse zur Selbstheilung. Dr. Bach wandte diese Therapie auch erfolgreich bei Tieren an.

Um eine geeignete Blütenmischung für ihr Tier zu finden, ist eine ausführliche Anamnese und Untersuchung wichtig.

Bachblüten leisten auch unterstützend zur Verhaltenstherapie gute Dienste. Trauernden, ängstlichen und sensiblen Tieren können die Bachblüten helfen ihr seelisches Gleichgewicht wieder zu erlangen.

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Craniosacrale Therapie

Craniosacrale Therapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die mit Hilfe sanfter Berührungen Blockaden und Funktionsstörungen des Körpers korrigieren kann. Der Name ist abgeleitet von den beteiligten Knochen, Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum).

Durch die rhythmische, pulsierende Bewegung der Gehirnflüssigkeit (Liquor) bewegen sich ganz minimal die Schädelknochen und das Kreuzbein. Diese rhythmische Bewegung hat nicht nur Einfluß auf das Skelettsystem, sondern wirkt auch auf den gesamten Körper, auf Muskeln, Bänder, Faszien. Bei der Arbeit mit dem craniosacralen System wird oft sehr schnell eine wohltuende, tiefe Entspannung ermöglicht und

die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert sowie lokale Probleme aufgespürt und behoben.

Pferde reagieren sehr gut auf diese sanfte Art der Behandlung, die ohne Druck durchgeführt wird. Sie zeigen bald Entspannungszeichen, wie Lecken, Gähnen, Kopf fallen lassen. Aber auch Hunde und Katzen genießen die craniosacrale Therapie und entspannen sich unter der Behandlung zusehns.

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TCVM (Traditionelle Chinesische Veterinär Medizin)

Die TCVM (Traditionelle Chinesische Veterinär Medizin) bezeichnet eine Therapie bei der die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt werden. Der Unterschied zur konventionellen westlichen Medizin besteht darin, dass nicht die Symptome behandelt werden, sondern die zu Grunde liegenden Störungen beseitigt werden und den Energiefluss des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Mit dem Begriff TCVM werden verschiedene Fachrichtungen zusammengefasst. Insgesamt basiert diese Heilkunde auf folgenden Säulen:

  • Akupunktur und Moxibustion
  • Traditionelle Kräutermedizin
  • Ernährungslehre
  • Traditionelle Massageform
  • Gestaltung von Lebensumständen von Tier und Mensch.

Zur Diagnostik werden Zunge und Puls des Patienten betrachtet und beurteilt. Ebenfalls werden unterschiedliche Temperaturverteilungen und schmerzempfindliche Punkten am Körper ertastet sowie bestimmte Vorlieben und Verhalten des Patienten erfragt. Die TCVM wird als Bestandteil eines Therapieplans eingesetzt, z. B. bei Tumornachbehandlungen, Nieren- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen.

 

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Phytotherapie

Die Phytotherapie oder Kräuterheilkunde befasst sich mit der Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel. Sie zählt zu den ältesten medizinischen Therapien. Verwendet werden ganze Pflanzen oder Teile der Pflanze z. B. Blüten, Blätter, Wurzeln, Samen usw.

Die enthaltenen Wirkstoffe werden durch bestimmte Verfahren wie kochen, aufgießen, Erstellen von Tinkturen u. a. gewonnen und angewandt.

Die Pflanzenheilkunde basiert teilweise auf der traditionellen chinesischen Medizin, das Wissen wurde aber auch über Generationen weitergegeben. Ein berühmter Phytotherapeut war Paracelsus (1493-1541). Er gründete seine medizinische Tätigkeit auf Erfahrung, Experimenten und Naturbeobachtungen.

Tiere in freier Wildbahn wissen instinktiv, welche Pflanzen sie bei bestimmten Erkrankungen fressen müssen, um gesund zu werden.

Nützlich angewandt werden Phytotherapeutika vor allem im Bereich der Behandlung, Verhütung, Verzögerung und Unterbrechung chronischer und altersbedingter Krankheitsprozesse. Hier stellen sie eine wichtige Alternative zu chemisch Arzneimitteln dar.

 

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Horvi Enzymtherapie

Die Tier Gift Enzymtherapie wurde von einem Chemiker und Pharmakologe namens Dr. Waldemar Diesing in den 70er Jahren erforscht. Ihm gelang etwas woran vorher viele Mediziner scheiterten: die Eiweißträger tierischer Reintoxine von Schlangen, Kröten, Spinnen und Salamandern zu trennen. Der enthaltene Enzymkomplex blieb in seiner Gesamtheit unbeschädigt und konnte somit seine positive Wirkung auf den Organismus entfalten ohne ihn zu schädigen.

Heute finden Tiergifte in zahlreichen schulmedizinischen Anwendungen ihren Einsatz. Das isolierte Enzym aus dem Gift der afrikanischen Wassermokassinotter z. B. ist ein sehr wirkungsvoller Gerinnungshemmer, Eiweißfragmente aus dem Gift der schwarzen Mamba wirken als Schmerzmittel u. v. a. .

Enzyme sind wichtige Bausteine für den Stoffwechsel. Zum Ausbruch einer Krankheit kommt es durch einen Enzymdefekt. Führt man dem Körper nun die richtigen Enzyme anhand Horvi zu, greifen diese in das krankhafte Geschehen ein und reparieren die defekten Zellen. Gesunde Zellen werden ignoriert.

Daher eignet sich die Therapie hervorragend bei schweren Erkrankungen wie Tumorbehandlungen, Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und nervalen Schädigungen. 

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Hinweis im Sinne des § 3 HWG: Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind.

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© Sabrina Lingrün